Untersuchungsgebiete und - flächen

Die neu zu etablierende Waldnutzungsform soll auf insgesamt sieben Modellflächen mit unterschiedlichen Standortbedingungen und unterschiedlichem Baumarteninventar demonstriert werden (vgl. Tabelle).

In die Auswahl der Versuchsflächen wurden verstärkt FFH-Gebiete (Fauna-Flora-Habitatrichtlinie-Gebiete) einbezogen. Die zu erwartenden positiven Effekte dürften von großer Bedeutung für das zukünftige Management dieser Schutzgebiete sein, denn es handelt sich um Natura 2000-Gebiete, die unter anderem den Schutz von lichtbedürftigen Waldformationen und deren charakteristischer Arten (z.B. Frauenschuh, Wacholder) zum Ziel haben:

Name Gemeinde Bodentyp Geologie Flächenlänge Exposition
FFH-Gebiet und NSG „Bielenberg“ (Osthang) Höxter Lössüberwehte Fließerde Muschelkalk 450 m O
FFH-Gebiet und NSG „Bielenberg“ (Südhang) Höxter Lössüberwehte Fließerde Muschelkalk 450 m S
FFH-Gebiet „Weserhänge bei Höxter“, NSG „Buchenwälder zwischen Ziegenberg und Langer Berg“, Teilfläche „Ziegenberg“ Höxter Braunerde Muschelkalk 450 m SSO
FFH-Gebiet „Wälder um Beverungen“, NSG „Selsberge“ Beverungen flachgründiger Rendzina Muschelkalk 1150 m SW
FFH-Gebiet und NSG „Wandelnsberg“ Beverungen schwach entwickelte Braunerden aus Fließerde Muschelkalk 800 m NO
Waldrand am Steinberg bei Wehrden Beverungen sandigen Braunerden Buntsandstein 700 m W
Weserhang zwischen Beverungen und Herstelle Beverungen flachgründige Braunerden und Ranker Buntsandstein 1100 m ONO

Mittelwaldähnliche Waldrandgestaltung und -nutzung
Online: http://www.waldrandgestaltung.de/flaechen/index.php [Datum: 16.11.2018]
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